Bulgarien

Am 06. Januar 1997 berichtete das ZDF- Auslandsjournal aus Bulgarien über Babys, die bis zum Skelett abgemagert in erbärmlichen Verhältnissen vegetieren mussten. Dies war der Auslöser für Kinder brauchen Frieden das eigene Engagement auf Bulgarien auszudehnen. 

 

 

Die Bilder von verhungernden Babys, wie wir sie bisher nur von unseren Hilfseinsätzen aus den zentralafrikanischen Hungergebieten - aus Ruanda und Zaire - kannten, machten sofort klar: Hier musste rasch gehandelt werden!  Noch bevor das ZDF in den darauffolgenden Tagen eine Spendenkontonummer bekannt geben konnte, war "Kinder brauchen Frieden" mit Babynahrung, Glucoselösungen und Ernährungssonden in dem gezeigten Krankenhaus und in Kinderheimen vor Ort, um dem Sterben der Kinder Einhalt zu gebieten.

Hilfe für mehrere Kinderheime

Aus der Akuthilfe ist auch in Bulgarien längst ein nachhaltiges Engagement geworden. Im Mittelpunkt unser Hilfsmaßnahmen stehen ein Kinderheim in Balvan (Zentralbulgarien) sowie zwei Kinderheime in Berkovitsa in Nordbulgarien.  Im Kinderheim „Hristo Smirnenski“ in Balvan leben ca. 65 Kinder, im Heim „Lubo Teneva“ in Berkovitsa ebenfalls ca. 65 Kinder. Hinzu kommt noch ein Heim für körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche in Berkovitsa mit ca. 90 Bewohnern. Durch die regelmäßigen Besuche haben sich mittlerweile tiefe Freundschaften entwickelt.

 

Vorrangiges Ziel der Unterstützung ist die Linderung der Not der Kinder. Derzeit wird durch den bulgarischen Staat das Kinderheim in Balvan grundlegend saniert. Trotzdem werden auch in Zukunft weiterhin regelmäßige Hilfstransporte nötig sein.

Jedes Kind zählt

Ein weitere Bestandteil der Arbeit sind Einzelfallhilfen. So konnte mit geringem finanziellem Aufwand für drei Kindern Operationen zur Beseitigung von Augenschiefstellungen bezahlt werden.

Unsere Rundbriefe

Mit unserer jährlichen Rundbriefen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich regelmäßig über die Entwicklung unserer Projekte zu informieren. Mitglieder und Paten erhalten die Rundbriefe zugesandt.

 

Hier können Sie die Rundbriefe der letzten Jahre herunterladen