Hilfe nach dem Tsunami

Weihnachten 2004. Nach einem Seebeben überrollt ein gewaltiger Tsunami die Küsten zahlreicher Länder in Südostasien und Afrika. Hunderttausende Menschen verlieren in den Fluten ihr Leben. Auch in Hechingen bangen Cornelia und Michael Bierlmeier um ihren ceylonesischen Freund Clement Mendis. Noch während die Suche nach ihm läuft, werden bei Kinder brauchen Frieden die ersten Hilfsmaßnahmen in die Wege geleitet.

 

Clement Mendis hat Gott sei Dank nicht nur die Flutwelle überlebt, sondern hilft vor Ort bei der Koordination der Hilfsmaßnahmen. So kann gewährleistet werden, dass die Dinge, die wirklich benötigt werden, auch tatsächlich bei den betroffenen Kindern ankommen.

Dazu trägt auch der Hechinger Sunil Muthukumarana bei. Mit seiner Unterstützung und seinem Beziehungen kann Kinder brauchen Frieden  innerhalb weniger Stunden ein kleines Netzwerk aufbauen, das sich in folgenden Monaten als sehr tragfähig erweist.

 

Als erste Maßnahme übernimmt Kinder brauchen Frieden die Aufgabe, die Kinder von Panadura (zwischen Colombo und Galle) mit Lebensmitteln und Bekleidung zu versorgen und den Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu beschaffen. Aus dem Waisenhaus in Panadura stammt Vijaya, der Sohn der Familie Bierlmeier.

Aus diesen Projekten im Rahmen der Katastrophenhilfe ist ein Hilfsprojekt entstanden,  dass seit nunmehr sechs Jahren zu Kinder brauchen Frieden gehört.  Unter anderem wurde in dieser Zeit beim Wiederaufbau einer Blindenschule geholfen sowie verschiedene Kinderheime unterstützt. Seit 2006 stellt das Familiendorf in Hanwella einen der Hilfsschwerpunkte von Kinder brauchen Frieden dar.  Daneben spielt die Einzelfallhilfe in diesem Land eine wichtige Rolle.

Unsere Rundbriefe

Mit unserer jährlichen Rundbriefen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich regelmäßig über die Entwicklung unserer Projekte zu informieren. Mitglieder und Paten erhalten die Rundbriefe zugesandt.

 

Hier können Sie die Rundbriefe der letzten Jahre herunterladen