Geschafft.. !

Kigali, Februar 2016

 

Unsere Schulerweiterung ist in Betrieb gegangen.

Einweihung des Schulgebäudes im Kinderdorf

Kigali, Oktober 2014

 

Nach vier Jahren ist die komplizierte Bauphase des Erweiterungsbaus der Schule im Kinderdorf abgeschlossen.  Ein ständiges Hin und Her, neue Gesetze der ruandischen Regierung, die ein mehrfaches Verändern der Baupläne zur Folge hatten, schob die Fertigstellung immer weiter hinaus.  Doch schlussendlich ein fantastisches Fest, das die Gruppe von Kinder brauchen Frieden e.V., Conny Bierlmeier, Frédéric Loye, Matthias Holzmann und Heinz Wolfram, Ende Oktober miterleben durfte.

 
Gegen 11 Uhr begannen die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst, den die Kinder der Schule mitgestalteten, eingerahmt von offiziellen Reden begaben sich die geladenen Gäste gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der Primarschule zu dem neuen Gebäude, um dieses  stolz den Ehrengästen der Regierung aus Ruanda und aus Deutschland zu zeigen.

 

Immer wieder wurde die gute Zusammenarbeit zwischen den ruandischen Partnern und Kinder brauchen Frieden e.V. betont und die hohe Qualität der Bildung, die in der Primarschule und somit auch in der Sekundarschule Standard ist und sein wird. In beiden Schulen ist jetzt Platz für 350 Kinder und ihnen wird eine überdurchschnittliche gute Bildung ermöglicht. 

 

Beide Schulgebäude sind barrierefrei gebaut und somit wirklich auch für alle Kinder eine Chance zum Lernen. Hinzugekommen sind 10 Klassenzimmer und 2 Verwaltungsräume. 50 Meter entfernt gibt es jetzt ein neues und sauberes Toilettenhaus mit Waschräumen, das Kinder brauchen Frieden e.V. dank einer großzügigen Spende von Hans Grohe bauen konnte.  Alle Wasserhähne wurden von den Lehrlingen von Hans Grohe entworfen und gebaut und von Frédéric Loye von Kinder brauchen Frieden mit nach Ruanda genommen und den dortigen Partnern in Ruanda eingebaut.... Ein Sponsoring, das sich sehen lassen kann. 

 

Begeistert zeigten die Kinder dem Vertreter der Firma Hans Grohe, dass sie glücklich und dankbar sind, so hygienische sanitäre Anlagen zu haben, da Hygieneschulung auch zur täglichen Erziehung einer Schule gehört, um Infektionskrankheiten zu vermeiden, da noch immer viele Kinder in Afrika unnötig daran sterben.

Die allesamt begeisterten Gäste der Schuleinweihung wurden anschließend im Kinderdorf von Vorführungen der Schulkinder empfangen. Die tanzenden und singenden Kinder rissen die Gäste mit und tanzten sich in das Herz der Zuschauer.  Traditionelle ruandische Tänzer luden mit faszinierenden Trommelklängen alle zum Mitmachen ein.

An diesem Tag war allen klar, dass die viele Arbeit und die unzähligen Verhandlungen, das unermüdliche Sammeln von Spenden  der letzten vier Jahre, sich gelohnt haben und die Belohnung war in den Augen der Kinder während der Einweihungsfeier abzulesen.

Blick auf die Schule
Der Scheck
Das Band wird durchschnitten
Eine (von vielen!) Tanzgruppe