Ein Kinderdorf entsteht

1996 entsteht die Idee, Kriegs- und Aidswaisen, nach dem Vorbild der SOS-Kinderdörfer, in Familien, bestehend aus drei Mamas und 10 bis 12 Kindern, eine neue Zukunft zu geben. Mit der Hilfe aus Hechingen können die Partner der Mission de la Croix glorieuse sieben kleine, Häuschen anmieten.

 

In jeder der bescheidenen Behausungen, vollbringen die Mamas ein Wunder. Die Kinder, die Zeugen unaussprechlicher Gewalt geworden waren, die mit ansehen mussten, wie ihre Familien mit Macheten getötet wurden und monatelang wie Tiere im Dschungel lebten. Kindern die verlernt hatten zu sprechen, am Erlebten verzweifelten und die Nahrungsaufnahme verweigerten, wurde allein durch die Kraft der Liebe das Lachen zurückgegeben und ein neues Leben geschenkt.

Heimat für 100 Kinder

In Kooperation mit der Stiftung Wirtschaft hilft Hungernden, die den größten Teil der Finanzmittel zur Verfügung stellt und den ruandischen Partnern konnte ab 2000 in Kigali ein richtiges Kinderdorf für Kriegs- und Aidswaisen gebaut werden. Dieses besteht derzeit aus sieben Wohnhäusern, einem Kindergarten, einem kleinen Krankenhaus, einem Lager, einem Sportplatz und einem Mehrzweck- und Versammlungsgebäude. Dieses wurde von dem Schweizer Verleger Max Künzler gespendet.  Schweizer Sportler stifteten den Sportplatz. Seit Frühjahr 2009 wird das Kinderdorf durch eine Primarschule ergänzt, die von unserem Partner PAMASOR RWANDA  in unmittelbarer Nähe zum Kinderdorf gebaut wurde. 

 

Heute leben über 100 Kinder in dem "Village de la Paix" und werden auf ein selbständiges und menschenwürdiges Leben vorbereitet. Neben der medizinische Versorgung , der zum Teil HIV-infizierten Kinder, wird großer Wet auf die schulische und berufliche Förderung gelegt. Im direkten Miteinander mit den Partnern übernimmt"Kinder brauchen Frieden" die Verantwortung für die Ernährung und Kleidung, für die medizinische Versorgung und die Ausbildung der Kinder sowie den Unterhalt der Gebäude.

 

Zum Kinderdorf gehören:

  • eine Schreinerwerkstatt
  • ein Lebensmittel- und Gemischtwarenladen
  • eine Hühnerfarm
  • Landwirtschaft / Ackerbau
  • Nähwerkstatt
  • Kunsthandwerk (Korbflechterei, Kartenherstellung)

 

 

Ein wesentlicher Teil dieser Arbeit wird durch über 300 Familienpatenschaften abgesichert, die Menschen in Deutschland übernommen haben. Unsere Aufgaben in Ruanda wachsen. Deshalb sind wir auf der Suche nach weiteren Paten. Denn Paten schaffen Perspektiven!  Mehr Informationen dazu finden Sie hier.