Reise in den Kongo 2014

Unser Afrika-Team hat vom Projektbesuch im Kongo Informationen mitgebracht, die unter die Haut gehen. Lesen Sie über die eindringlichen Realitäten eines anderen Kontinents im Reisebericht Kongo 2014.

Demokratische Republik Kongo

Seit 1995 ist "Kinder brauchen Frieden" im Kongo aktiv.  Im Zuge des Völkermordes in Ruanda flohen 1994 viele Menschen in der Provinz Nord-Kivu des Kongo. Bis heute leben sie dort und sind au Hilfe angewiesen. Zusammen mit den Schwestern des Instituts St. Bonifatius hat "Kinder brauchen Frieden" im Armenviertel von Birere ein Ernährungszentrum aufgebaut.

Aus Birere und aus anderen Stadtteilen kommen täglich mehr als 300 Menschen und 50-100 Kinder (die feste Nahrung aufnehmen können) in das Ernährungszentrum. Seit 2006 unterstützt "Kinder brauchen Frieden" ein zweites Ernährungszentrum (Mont Carmel), das von einheimischen Schwestern geleitet wird. In diesem Zentrum werden täglich ungefähr 500 bedürftige Menschen versorgt - darunter 50-100 Kinder, die dort täglich eine warme Mahlzeit erhalten.

 

Ein Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Kindern mit spezieller Babynahrung, die mittels eines Drei-Stufenplans unter ärztlicher Aufsicht ernährt werden und so dem bevorstehenden Hungertod entgehen können. Durch den Bürgerkrieg fliehen immer mehr Mütter mit ihren Kindern nach Goma. Sie haben Schreckliches erlebt. Viele wurden vergewaltigt und mussten mit anschauen, wie ihre Ehemänner umgebracht wurden. Dank einer Stiftung, die uns bis jetzt 50.000,- EUR zur Verfügung gestellt hat, können die Schwestern sich auch um die psychosoziale und medizinische Betreuung dieser Frauen kümmern. Diese Hilfe muss weiter gehen. Deshalb wird sich "Kinder brauchen Frieden" hier weiter engagieren.

Unsere Rundbriefe

Mit unserer jährlichen Rundbriefen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich regelmäßig über die Entwicklung unserer Projekte zu informieren. Mitglieder und Paten erhalten die Rundbriefe zugesandt.

 

Hier können Sie die Rundbriefe der letzten Jahre herunterladen