1. Tag - Von Oberstaufen nach Zell am See

Start hat gut geklappt, mit nur ca. 1 h Verspätung. Das sind wir ja schon gewohnt. Die versprochenen Instrumente haben wir übrigens nicht gekriegt, dafür drei Blockflöten. Hätte ich doch mal bloß die musikalische Früherziehung mitgemacht, dann müsste ich jetzt nicht in den nächsten 4 Tagen noch das Flöten lernen.

 

Die Autos laufen. Zuerst mussten wir uns bei wunderschönem Sommerwetter unser Roadbook mit all den vielen Rallyeaufgaben erobern. Also rauf auf den Berg mit der Seilbahn, einmal durch den Klettergarten, den Tischtennisball eingesammelt, dann gegen das Roadbook getauscht und schließlich mit der Sommerrodelbahn wieder ins Tal.

 

Dann gleich die erste Tagesaufgabe: auf nach Missen zur Brauerei Schäffler und einen Sixpack bestes deutsches Bier eingesammelt. Die Flaschen müssen wir in den nächsten Tagen gegen ausländische Marken tauschen bzw. an Polizisten, Zöllner und Bürgermeister verschenken. Die zweite Aufgabe, die uns begleiten wird ist Spuren zu hinterlassen. Für diesen Zweck haben wir Aufkleber gekriegt, die wir an besondere Stellen kleben sollen, natürlich mit Fotobeweis. Fotobeweis brauchen wir auch für alle Grenzübertritte. Heute sind wir nach Österreich gefahren.

 

Insgesamt haben wir gute 300 km gemacht. Lang nicht so viel wie wir gehofft hatten. Aber wir sind mit qualmenden Bremsen die Berge runtergebrettert. Und ich habe mich nebenher mit der Flöte vertraut gemacht, lag eine Gebrauchsanweisung bei. "Alle meine Entchen" hat schonmal geklappt. Pennen tun mir heute auf einem kleinen Campingplatz in Zell am See mit einer echten Wagenburg und Steak und Nudeln mit Tomatensauce vom Grill. Sehr stilecht. Morgen geht's weiter an den Balaton. Bis denne.